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Die Huntington-Krankheit

Die Chorea Huntington ist eine vererbliche Erkrankung des Gehirns. Die Muskelsteuerung, eine Motorik des ZNS, wird fortschreitend zerstört. Das Striatum setzt nach und nach aus. Das erfolgt durch fehlerhaftes Eiweiß, was durch das Huntington-Gen gebildet wird. Die Ursachen sind auf die Kurzarmigkeit des vierten Chromosoms zurückzuführen. Die ersten Symptome sind das gestörte Gefühlsleben, eingeschränkte Mimik, fehlerhafte Muskelsteuerung.

Diese neurodegenerative Erkrankung setzt meist ab dem 40. Lebensjahr ein. Bewegungsstörungen und psychische Symptome bis hin zum Suizid sind eine der ersten Anzeichen. Im Endstadium folgt die Demenz. Der Betroffene verhält sich penetrant. Der Tod tritt in der Regel nach 15-20 Jahren ein. Es ist der Veitstanz, wie es im deutschen Raum betitelt wird.

Die Chorea Huntington ist mittlerweile bekannt als eine der häufigsten vererbbaren Hirnstörungen. Es gibt in Deutschland etwa 10.000 Huntington-Patienten, davon sind Frauen wie Männer gleichfalls betroffen. Die Vererbung auf die Nachkommen liegen bei 50%. Es kommt darauf an, wie viele Allele der erkrankte Elternteil besitzt. Neumutationen liegen bei etwa 10%. Die Krankheit wird durch das Protein Huntingtin verursacht, das sich auf dem kurzen Arm des vierten Chromosoms Genlocus p 16.3 angesiedelt hat. Diese Trinukleiderkrankung kann sich bis zu 250-mal wiederholen. Trotz allem kann es vorkommen, dass Menschen diese Erkrankung in der Genetik vorweisen, jedoch nicht die vollständige Huntington-Erkrankung entwickeln. Die Vererbung durch den Vater ist häufiger nachzuweisen als durch die Mutter.

Das Chorea Huntington besitzt mehr an einander gereihte Aminosäure Glutamin-Reste. Das führt zu weiteren Ablagerungen des mutierten Huntingtin, was letztendlich die Funktionen einschränkt. Die Zellen haben einen erheblich gestörten Glukosestoffwechsel, was wiederum zu einer gesteigerten Stresssituation und Überempfindlichkeit führt. Der Neurotransmitter Glutamat hat dabei eine nachweislich oxidative Erregung. In der Neuroanatomie wird davon ausgegangen, dass bei Cholera Huntington die Basalganglien, der Globus pallidus medialis und der Thalamus gehemmt werden. Der indirekte Pfad zu den Neuronen ist gestört. Es kommt zu Bewegungsstörungen bis hin zur Steifheit. Auch die Psyche wird im Verlauf der Erkrankung unweigerlich gestört.

Die Chorea Huntington Krankheit gilt als unheilbar, selbst eine dauerhafte Therapie ist in der klassischen Medizin noch nicht möglich. Es gibt die Möglichkeit, verschiedene Vitamin- und Nahrungsergänzungsmittel einzusetzen. Ein steter Erfolg ist jedoch nicht bekannt. Physiotherapien, Ergotherapien usw. werden eingesetzt, um den Verlauf der Erkrankung zu verlangsamen. Beobachtet werden muss der erhöhte Zucker- und Energiebedarf überwacht werden. Medikamente und neuroprotektive Behandlungen reduzieren die Excitotoxizität des Glutamats auf die betroffenen Nervenzellen.

Weltweite Forschungen an tausenden erkrankten Patienten haben ergeben, dass eine Reparatur der DNA-Struktur nicht unmöglich sei. Von den 20.000 Genen, die in uns harren, gibt es möglicherweise in der Genetik erste Hoffnungen, was allerdings nicht bedeuten würde, dass die Huntington Krankheit heilbar wäre. Allerdings könnten die Schmerzen und funktionalen Störungen extrem eingeschränkt werden. In der Traditionellen Chinesischen Medizin haben Forscher entdeckt, dass die Phase von Alzheimer und vaskulärer Demenz keinen Unterschied machen, die bei der Huntington- Erkrankung vorkommen. Selbst hier kann durch die TCM die Krankheit verlangsamt und die Lebensqualität etwas verbessert werden.

Es gibt darüber hinaus noch weitere Möglichkeiten zur frühen Feststellung der Vererbung sowie der Verlangsamung Betroffener. Ebenso gibt es in der Energiearbeit eine deutlich erlösende Alternative, um die Erkrankung für die Betroffenen und deren Angehöriger zu entlasten. Unheilbar hört sich nicht gut an und belastet die Psyche von Anfang an, was wiederum zu Stressstörungen führt und den Krankheits- und Heilungsverlauf erheblich beeinträchtigt.