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Alkohol und die Folgen im Straßenverkehr

Alkohol es ist Schwerwiegende Folgen. Alkohol am Steuer erhöht das Unfallrisiko enorm.­ Zum beispiel nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2010 rund 19.000 Personen durch Alkoholunfälle im Straßenverkehr verletzt. Jeder elfte Verkehrstote starb an den Folgen eines Alkoholunfalls.
Unter Alkoholeinfluss funktioniert das Zusammenspiel der Bewegungsabläufe von Händen, Armen und Beinen nicht mehr reibungslos. Die Bewegungen werden fahrig, unsicher, ruckhaft. Selbst einfache Bewegungsabläufe gelingen nicht mehr fehlerlos. Auch der Gleichgewichtssinn ist gestört.

Selbst die kleinste Ablenkung kann drastische Konsequenzen haben: Wird die Aufmerksamkeit nur um eine Sekunde vom Straßenverkehr abgewendet, legt ein Fahrzeug bei 50 km/h nahezu 14 Meter im Blindflug zurück, bei 100 km/h beträgt die Strecke fast 28 und bei 160 km/h etwa 45 Meter. Passiert während dieser Phase etwas Unvorhersehbares, hat der Fahrer keine Chance, rechtzeitig zu reagieren.
Alkoholkonsum hat auf jeden Menschen Einfluss. Bereits geringe Mengen können die Wahrnehmung beeinträchtigen, die Reaktionsfähigkeit und das Sehvermögen einschränken.

Die Fähigkeit der Augen, die Sehschärfe schnell vom Nahbereich auf den Fernbereich umzustellen, ist beeinträchtigt. Das Sehen ist dadurch länger als gewöhnlich unscharf, verschwommen und sogar doppelt. Die hohe Empfindlichkeit unserer Augen für rotes Licht lässt nach. Das Rotlicht verblasst, Schluss und Bremsleuchten verlieren ihren warnenden Signalcharakter.

Besonders gefährdet sind den Detailergebnissen zufolge die Jüngeren. Unter 25-Jährige haben ein dreifach erhöhtes Risiko in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden, wenn sie kiffen. Die Ergebnisse werden nach Angaben des Autorenteam auch dadurch gestützt, dass sie eine Dosis-Wirkungsbeziehung ermitteln konnten: Je häufiger die Personen kifften, desto höher fiel die Unfallwahrscheinlichkeit aus. Viele fühlen sich nach ein oder zwei Gläsern Alkohol ganz »normal« und setzen sich hinter das Steuer oder auf ihr Motorrad.

Zum beispiel Schweiz verurteilungen wegen Fahrunfähigkeit bzw. Vereitelung der Überprüfungen gelten als einschlägige Vorstrafen. Ein Wiederholungsfall innert 5 Jahren führt in der Regel zur Verdoppelung der Strafe.
Je nach Einzelfall können Strafart und Strafhöhe unterschiedlich ausfallen. Insbesondere liegt es je nach Schwere des Delikts im Ermessen der Behörde, anstatt einer Geldstrafe auf Freiheitsentzug oder gemeinnützige Arbeit zu befinden. Gesetzlich gilt: 1 Tag Freiheitsstrafe = 1 Tagessatz Geldstrafe = 4 Stunden gemeinnützige Arbeit.

Alkoholunfälle sind durch eine überdurchschnittlich hohe Schwere gekennzeichnet
Jeder Drink im Straßenverkehr ist einer zu viel. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und zeigen. In Deutschland gab es 2008 insgesamt 48.226 Alkoholunfälle, insgesamt 19.603 Personen kamen dabei zu Schaden.
Jeder neunte Verkehrstote 2008 wurde Opfer eines Alkoholunfalls, das sind 523 Personen
Während bei allen Unfällen mit Personenschaden 14 Getötete und 220 Schwerverletzte auf 1 .000 Unfälle kamen, waren es bei den entsprechenden Alkoholunfällen 27 Getötete und 356 Schwerverletzte je 1 .000 Unfälle

Das Unfallrisiko für Autofahrer steigt bei 0,5 Promille um das 2-fache, bei 0,8 Promille um das 4-fache und bei 1,1 Promille um das 12-fache

Junge Fahrer und Fahranfänger sind im Straßenverkehr am stärksten gefährdet: Ein Drittel aller alkoholisierten beteiligten Pkw-Fahrer bei Unfällen mit Personenschaden sind in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen zu finden

Auch rund 3.500 Menschen sterben jährlich auf europäischen Straßen, weil sie am Steuer ihres Fahrzeugs abgelenkt waren. Die Quellen der Ablenkung sind vielfältig: Alkohol, auffällige Personen am Straßenrand, interessante Landschaftsbilder, essen, rauchen, die Bedienung von Infotainment-Systemen oder die Kommunikation mit Mitfahrern.

Die Gesundheitsgefahren durch Alkohol sind vielfältig
Das Gift Alkohol sorgt nicht nur für mehr Tote durch Krebs, und Herz-Kreislauferkrankungen. Auch bei Unfällen spielt die Volksdroge eine bedeutende Rolle. Korrekte Zahlen lassen sich kaum erfassen. Der Schein offizieller Statistiken trügt gewaltig: Laut Statistischem Bundesamt sind 1997 insgesamt lediglich 5.583 Menschen direkt an ihrem Alkoholkonsum gestorben. Die Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren spricht dagegen von jährlich rund 18.000 Menschen, die durch Alkohol sterben. Hinzu kämen schätzungsweise 40.000 Unfalltote die fahr und verkehrsuntüchtigen Opfer des “Gläschens in Ehren”. Auch andere langfristige Alkoholwirkungen betreffen das Gehirn und das Nervensystem.

Auch wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen, dass Frauen, die täglich zwölf Gramm reinen Alkohols zu sich nehmen, ein um vierzig Prozent höheres Brustkrebsrisiko haben. Bei der doppelten Trinkmenge steigt das Risiko auf siebzig Prozent. Das Ungeborene ist durch Alkohol besonders gefährdet: Jedes Jahr kommen in Deutschland mehr als 2000 Babys zur welt, die an einem fetalen Alkoholsyndrom leiden.

Die "legale Droge", wie die Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie (BG Chemie) das Rausch-Mittel tituliert, strömt das ganze Jahr über aus schier unversiegbaren Quellen. Mit rund 160 Litern alkoholischer Getränke pro Kopf und Jahr rangiert Deutschland auf Platz fünf, bezogen auf den Weltkonsum. Das teilt die Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren in Hamm mit. Rein rechnerisch nimmt damit jeder Bundesbürger im Schnitt elf Liter reinen Alkohol zu sich. Eine Substanz, die den Organismus auf vielfältige Weise schädigen kann.

Vorsicht vor Alkohol am Steuer, und bleiben Sie gesund!